„Thammi“ bleibt Trainer des TuS – „Pommes“ kehrt als Co zurück

02.03.2021
msc
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Alexander Thamm bleibt dem TuS als Trainer erhalten

Vieles im Leben hat sich in den vergangenen Monaten verändert. Diesbezüglich setzt der TuS Ennepetal jetzt ein wichtiges Zeichen: Der Vertrag mit Trainer Alexander Thamm wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Und: Ein alter Bekannter kehrt ins Bremenstadion zurück! Björn Sobotzki wird das Trainerteam der Oberligamannschaft künftig verstärken.

Da ist noch etwas offen…

Dass er ein weiteres Jahr im Bremenstadion bleiben möchte, stand für Alexander Thamm nie in Frage – zumal da noch einiges offen ist: “Gefühlt hat die aktuelle Saison ja noch gar nicht richtig angefangen. Wir waren vor einem Jahr sehr fleißig, als wir den Kader zusammengestellt haben – und die längste Phase war dann die Vorbereitungszeit, in der wir immerhin schon den Pokalsieg geschafft haben. Danach gab es nur sieben Meisterschaftsspiele”, so “Thammi” rückblickend auf die vergangenen Monate, in denen “einige Spieler noch gar keine Minute gespielt haben. Deshalb freue ich mich darauf, mit den Jungs weiterzumachen. Ich möchte mit der Mannschaft gerne noch mindestens eine komplette Saison spielen.”

Sobotzki: „Ich freue mich riesig!“

Dabei darf sich der Coach auf weitere Unterstützung freuen. Neben Co-Trainer Franz Terkelj und Torwarttrainer José Pozuelo kehrt ein alter Bekannter zum Bremenplatz zurück und verstärkt fortan das Trainerteam: Björn Sobotzki, ein echtes TuS-Urgestein, steht künftig neben Alex Thamm an der Seitenlinie: “Ich freue mich riesig”, so Sobotzki, den viele Menschen in Ennepetal auch unter seinem Spitznamen “Pommes” kennen. “Ich habe beim TuS das Fußballspielen gelernt, dann von der Kreisliga bis zur Oberliga hier gespielt; wenn auch mit einer kurzen Pause. Für mich ist das eine Herzensangelegenheit! Das ist meine Stadt und mein Verein, den ich in allen Einzelheiten kenne.” Letztlich musste der 37-Jährige, der mittlerweile im Besitz der Trainer-B-Lizenz ist, also nicht groß überlegen: “Ich habe mich mit Thammi zusammengesetzt und wir haben sehr schnell gemerkt, dass das eine richtig gute Konstellation ist! Jetzt kann ich es kaum abwarten, dass der Ball wieder rollt!” Der TuS Ennepetal hat somit in dieser sehr schwierigen Phase wichtige Weichen gestellt. “Ich bin sehr froh, dass wir hier schon jetzt Klarheit haben”, so der sportliche Leiter Thomas Riedel. “Wichtig ist bei uns ja auch, dass es nicht nur sportlich, sondern auch menschlich passt. Das ist eine der Grundvoraussetzungen beim TuS. Wir haben da durchaus besondere Ansprüche mit unserer familiären, geselligen Atmosphäre.”

Vier Augenpaare sehen mehr als drei…

Thamm, Sobotzki, Terkelj, Pozuelo – künftig werden also wieder vier Augenpaare das Treiben auf dem Platz verfolgen. Genau so sollte es auch sein, so der Chefcoach: “Die Position war seit dem Abschied von Timo Achenbach vakant. Ich glaube, dass das ganz viele Prozent herauskitzeln kann – bisher haben einfach immer zwei weitere Augen gefehlt.” Dass Sobotzki dabei der richtige Mann an seiner Seite ist, davon ist Alex Thamm überzeugt: “Man muss ihm den TuS und viele Spieler nicht erklären. Björn ist ein athletischer Typ und ein absoluter Fußball-Fachmann, der auch die Oberliga kennt und auf das Trainerdasein brennt. Für ihn ist es der erste Schritt im Seniorenbereich und für uns im Trainerteam eine echte Verstärkung – also am Ende eine klassische Win-WIn-Situation.” 

Riedel: „Der eine oder andere wird bestimmt überrascht sein.“

Könnte es vielleicht auch ein Problem sein, wenn Sobotzki plötzlich als Co-Trainer vor seinen ehemaligen Mitspielern steht? “Das glaube ich absolut nicht”, ist er sich selbst sicher. “Gerade die, mit denen ich zusammengespielt habe, sind ja auch reifer und erwachsener geworden. Das gilt für mich genauso: Ich bin auch nicht mehr der Heißsporn auf dem Platz, der ich früher mal war.” Und Thomas Riedel ist der gleichen Überzeugung: “Der eine oder andere wird bestimmt überrascht sein. Ich durfte mehrfach mit ihm über Fußball philosophieren und konnte seine Entwicklung im Fußball und im Trainerdasein verfolgen. Das deckt sich wirklich sehr mit unserer Arbeit. Pommes wird eine ganz, ganz wichtige Verstärkung für uns sein!”

Nur eine Frage bleibt vorerst offen: Dürfen die Spieler ihren ehemaligen Teamkollegen künftig weiterhin “Pommes” nennen…? (msc)

Info:

Björn “Pommes” Sobotzki ist 37 Jahre alt; wird im April 38. Von der F- bis zur A-Jugend hat er im Nachwuchsbereich des TuS gespielt. Danach war er von 2006 bis 2011 sowie von 2013 bis 2017 als Seniorenspieler im Bremenstadion aktiv. Sobotzki ist Inhaber der Trainer-B-Lizenz und arbeitet aktuell an der Lizenz für die Jugend-Elite – hier wird er momentan durch die Coronapandemie ausgebremst. Seine erste Trainerstation hatte er als Trainer der U17-Westfalenligamannschaft bei der TSG Sprockhövel.

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