Pokalfight im Bremenstadion – Die SG Finnentrop/Bamenohl am Mittwoch zu Gast in Ennepetal

26.10.2021
uba
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Pokalfight bei Flutlicht im Bremenstadion erwartet – hier Maik Bollmann im Zweikampf (© stadiongucker)

Am Mittwoch ist Pokal-Tag in Ennepetal! Die dritte Runde des Krombacher-Westfalenpokals steht an! Um 19:30 Uhr hat der TuS den Oberliga-Konkurrenten SG Finnentrop/Bamenohl im Bremenstadion zu Gast. Pokalspiele sorgen für eine ganz eigene Atmosphäre – sowohl bei den Zuschauern und Spielern, als auch bei Ennepetals Trainer Alexander Thamm. Egal ob auf Kreis-, Verbands- oder Landesebene, Thamm ist ein Fan von Pokalduellen: „Man sagt ja so schön, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das ist keine Floskel, das ist einfach so. Man sieht immer wieder in Pokalwettbewerben, dass kleinere Mannschaften über sich hinauswachsen und den vermeidlich Größeren eliminieren in diesem einen Spiel. Es geht nur um dieses eine Spiel“, so Thamm.

Vor fünf Wochen 3:3 in der Oberliga

Am Mittwochabend gibt es allerdings nicht den Kleineren, sondern zwei Oberligamannschaften, die sich durchaus kennen. Erst vor fünf Wochen traf man am vierten Spieltag der laufenden Saison in einer verrückten Partie aufeinander: Dort lag Finnentrop bereits nach 25 Minuten mit 3:0 in Führung. Der TuS aus Ennepetal wurde von der Wucht und Qualität eines Gegners überrascht, den man jedoch im Voraus keineswegs unterschätze. „Ich habe es noch nie erlebt, sowohl als aktiver Spieler als auch als Trainer, dass eine Mannschaft sowas von gallig in den Zweikampf gegangen ist und gegrätscht hat ohne dabei unfair zu sein. Das war schon beeindruckend“, erklärt Thamm. Folglich wurden bei den Finnentropern jedoch gegen Ende des Spiels die Beine schwer. „Dann war es halt so, wie es uns jetzt schon seit Jahren, vielleicht sogar seit Jahrzehnten auszeichnet: dass der TuS immer über mannschaftliche Geschlossenheit und Charakter kommt“, schildert Thamm. So kam es, dass die Ennepetaler innerhalb von zwölf Minuten drei Treffer erzielten und verdient auf 3:3 stellten.

In der nächsten Runde wartet der SC Verl

Im letzten Aufeinandertreffen konnte der TuS also viel für die kommenden Spiele der Liga lernen und in Ennepetal ist man sich der harten Aufgabe bewusst. Umso motivierter werden die Klutertstädter jedoch am Mittwoch sein, denn erstens gibt es ein Oberligaduell, zweitens einen Pokalfight und drittens wissen beide Teams, dass es in der nächsten Runde im Heimstadion gegen den Drittligisten SC Verl gehen würde. Dies wäre für die Zuschauer im Bremenstadion allemal eine Attraktion. Natürlich schwirrt daneben auch immer der Traum des Pokalsiegs und der Teilnahme am DFB-Pokal im Hinterkopf. Dies sei laut Trainer Alexander Thamm natürlich ein langer Weg, jedoch nicht unmöglich. Er selbst durfte dreimal im DFB-Pokal antreten. Für Thamm eine schöne Erinnerung, er blickt aber nach vorne: „Wir konzentrieren uns auf das Spiel am Mittwoch, denn das ist das nahe Ziel, das wir beeinflussen können und wo wir alles für geben werden, um eine Runde weiterzukommen“, so Thamm. Die Vorfreude darauf, unter Flutlicht möglichst viele Ennepetaler Zuschauer zum Jubeln bringen zu können, ist also groß. (kumpi)

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