Mit neuer Frische gegen die Hammer SpVg

13.11.2021
msc
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Sieht die positiven Punkte aus dem Pokalspiel gegen Verl und hat den Blick auf Hamm gerichtet: Ales Thamm (Foto: Michael Scheuermann – WP/WR)

Nach der deutlichen 0:6-Niederlage und dem angesichts des Klassenunterschieds allerdings verkraftbaren Ausscheiden aus dem Pokal gegen den SC Verl will der TuS Ennepetal nun am Sonntag wieder in der Oberliga angreifen. Trainer Alexander Thamm ordnet zunächst das Pokalspiel ein.

Thamm nach Pokal-Aus nicht gänzlich unzufrieden

Es schwebte natürlich eine kleine Chance und ein großer Traum für die Klutertstädter in der Luft. Das Spiel nahm dann leider einen unglücklichen Verlauf, sodass dieses eigentlich schon nach einer Viertelstunde abgehakt werden konnte. Thamm zieht daraus aber auch Positives: „Es gibt andere Pokalspiele, die dann so ablaufen, dass man 90 Minuten toll kämpft und in der 95. das 0:1 reinkriegt und ausscheidet. Wenn man da dann Körner gelassen hat in den Beinen und vor allen Dingen dann vom Kopf her niedergeschlagen ist, dann kann so ein Pokalabend richtig bitter werden“, erklärt der TuS-Coach. So konnte man also womöglich einige Kräfte sparen. Jetzt ist es für die Mannschaft bitter, dass das Ergebnis so enorm ausgefallen ist: „Das wurde unserer Leistung auch definitiv nicht gerecht und es gibt nach dieser Niederlage Sachen, die wir gut gemacht haben“, lobt Thamm sein Team. Obwohl die Ennepetaler nach bereits 17 Minuten einen 0:3-Rückstand hinnehmen mussten, erarbeitete man sich einige Torchancen. Wenn jemand Alexander Thamm vor dem Spiel gesagt hätte, dass man sich zwei bis drei Torchancen herausspielen würde, hätte er das mit Freude unterschrieben. Am Ende des Tages waren es doppelt so viele gute Möglichkeiten, das Ausscheiden gegen einen Drittligisten ist in Ordnung und der Blick geht wieder in Richtung Oberliga.

Tabellenkonstellation hat es in sich!

Dort gab es im letzten Spiel gegen Sprockhövel jedoch auch fünf Gegentore. „Diesen Warnschuss brauchen wir warum auch immer – und die Jungs müssen ihre Fehler anhand von bitteren Ergebnissen ablesen. Aber zu diesen Ergebnissen zählt nicht das vom Pokalspiel.“ Nun ist der Gegner am Sonntag um 14:45 Uhr im Bremenstadion die Hammer SpVg. Schielt man mit einem Auge auf die Tabelle, ein sehr interessantes Spiel. Bei einem Sieg würde man mit Sprockhövel auf punktgleich stellen, eine Niederlage würde dafür sorgen, dass Hamm mit Ennepetal gleichzieht. Manch einer würde es als Sechs-Punkte-Spiel bezeichnen. Alexander Thamm betont erneut, dass er mit seinem Team bisher gegen keine schwache Mannschaft gespielt hat und dass es irgendwo immer Sechs-Punkte-Spiele gibt. Jetzt darauf zu achten, dass man unbedingt einen Platz unter den Top 10 halte, erscheint im nach der Hälfte der Hinrunde zu früh: „Für uns geht es nicht um „was passiert, wenn“, sondern wir können uns nur damit beschäftigen, was wir beeinflussen können und das ist, dieses Spiel erstmal wieder mit vollem Elan, mit klaren Köpfen und mit frischen Beinen anzugehen“, so Thamm. Da die Sprockhöveler jedoch spielfrei haben, kann man das Gleichziehen mit jenen selbst beeinflussen. Thamms primärer Anspruch ist es, Woche für Woche das beste aus der Mannschaft rauszuholen.

Zwei TuS-Siege in der Vorsaison

Guckt man trotzdem auf die Ergebnisse gegen Hamm aus der letzten Saison, dann lassen sich zwei souveräne Siege verzeichnen. So gab es zuhause einen 2:0-Erfolg und auswärts ein klares 5:1 zugunsten des TuS, bei dem man zwar größtenteils in Überzahl spielte, aber trotzdem vieles gut machte. Dass die Hammer Spielvereinigung ohne den Abbruch in der letzten möglicherweise zu den Abstiegskandidaten gezählt hätte, steht auch wieder im Konjunktiv. Erst letzte Woche tankten die Hammer durch einen Last-Minute-Treffer und einem 4:3-Sieg gegen Clarholz reichlich Euphorie. „Sie haben auch durch einen großen Umbruch in der Truppe ein paar erfahrene und gut ausgebildete Spieler wieder dabei. Ob sie jetzt aus den Ergebnissen aus der Vergangenheit irgendetwas mitnehmen weiß ich nicht, ich bin kein Freund davon, in der Vergangenheit zu leben, sondern ich konzentriere mich lieber aufs Hier und Jetzt“, sagt Trainer Alexander Thamm. Ob die Ennepetaler nach den jüngsten Spielen wieder mit voller Konzentration auf dem Platz stehen, wird sich am Sonntag zeigen. (kumpi)

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