Für die Spielzeit 2022/23 –
TuS-Nachwuchs sucht Verstärkung

Die aktuelle Spielzeit neigt sich dem Ende – und beim TuS Ennepetal laufen entsprechend bereits die Planungen für die Saison 2022/23. Besonders viel Bewegung ist im Nachwuchsbereich zu verzeichnen: Bei 15 Jugendteams gibt es naturgemäß zahlreiche Zu- und Abgänge. In folgenden Jahrgängen ist der TuS für die kommende Saison noch auf der Suche nach jungen Nachwuchstalenten:

Jahrgang 2014 (F1)
Ansprechpartner: Arkadius Suchan
Tel.: 0170 / 8063072

Jahrgang 2012 (E1)
Ansprechpartner: John Reichert
Tel.: 01575 / 2447341

Jahrgang 2015 (F2)
Ansprechpartner: Dunja Reschke
Tel.: 01522 / 6586199

Die B1 des TuS veranstaltet an drei Terminen im Juni ein Sichtungstraining für interessierte Jugendliche der Jahrgänge 2006 und 2007. Informationen und Anmeldung laufen über Trainer Marvin Neumann, Tel. 01766 / 1270123. (msc)

Für Kinder und Jugendliche von 6-16:
Sommer-Camp im Bremenstadion – jetzt anmelden!

Auch in diesem Jahr veranstaltet der TuS Ennepetal in Kooperation mit der Grenzland-Fußballschule wieder ein Sommercamp im Bremenstadion. Vom 27. Juni bis zum 30. Juni haben Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren die Möglichkeit, ganztägig unter professioneller Anleitung zu trainieren.

Komplettpaket für 119 Euro

Die Sommerferien starten für junge Fußballfans also mit einem echten Knaller: Vier Tage lang Fußball pur; täglich von 10 Uhr bis 15:30 Uhr – natürlich inklusive Verpflegung. Das alles unter den Augen professioneller Nachwuchstrainer und Ex-Profis. Für den Kostenbeitrag von 119 Euro gibt es zudem ein T-Shirt, eine Trinkflasche, eine Urkunde, gezieltes Torwarttraining und eine Schusskraftmessung.

Anmeldungen nimmt die Fußballschule Grenzland direkt entgegen: HIER KLICKEN!

Oberliga- und Kreisligaspiele fallen aus –
TuS am Donnerstag gegen Meinerzhagen

Der heftige Wintereinbruch vom Freitag hat auch weitreichende Folgen für den Fußball beim TuS Ennepetal: Nachdem die Stadt das Bremenstadion bereits für den Jugendspielbetrieb am Samstag gesperrt hatte, fallen nun auch die Begegnungen der Oberligamannschaft und der U23 am Sonntag aus. Zumindest für die „Erste“ gibt es schon einen Nachholtermin.

Neuer Termin für das Spiel gegen Meinerzhagen: kommenden Donnerstag

Eigentlich hätte der TuS um Trainer Alex Thamm am morgigen Sonntag die coronabedingt ausgefallene Oberligabegegnung gegen den RSV Meinerzhagen nachholen sollen – jetzt muss auch das Nachholspiel nachgeholt werden. Die winterlichen Bedingungen in Ennepetal machen ein Spiel im Bremenstadion unmöglich. Aber: Staffelleiter Reinhold Spohn hat bereits einen Nachholtermin festgelegt – der nächste Versuch startet demnach am kommenden Donnerstag.

Auch U23 fällt aus

Für die U23 war morgen eigentlich das Rückspiel in der Kreisliga A gegen den SuS Volmarstein angesetzt. Auch diese Begegnung fällt der Witterung zum Opfer. Wann sie nachgeholt wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden. (msc)

ABSAGE!
Jahreshauptversammlung des Hauptvereins fällt aus!

Die für morgen (Freitag, 25.03.2022) geplante Jahreshauptversammlung des Hauptvereins musste heute kurzfristig abgesagt werden. In den Reihen des Vorstands gibt es mehrere Krankheitsfälle, sodass die Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden könnte.

Über einen neuen Termin werden wir euch rechtzeitig informieren! Allen erkrankten Mitgliedern und Freunden des TuS wünschen wir gute Besserung. (msc)

Jahreshauptversammlungen beim TuS –
Hauptverein tagt am 25. März

Beim TuS Ennepetal stehen noch in diesem Monat die Jahreshauptversammlungen der verschiedenen Abteilungen an. So halten die Fußball-Senioren ihre Versammlung am 24. März ab 19:30 Uhr im Vereinsheim ab. Einen Tag später folgt dann der Hauptverein – dazu hier die offizielle Einladung an alle Mitglieder des TuS:

25. März, 19:30 Uhr, Vereinsheim

„Der TuS Ennepetal 1911 e.V. lädt Dich und alle anderen Mitglieder herzlich zur Jahreshauptversammlung des Hauptvereins am Freitag, den 25. März 2022 um 19.30 Uhr im Vereinsheim ein (Bremenplatz 33, 58256 Ennepetal).

Es stehen Neuwahlen des Hauptvorstandes an und es werden Ehrungen vorgenommen. Darüber hinaus wird über die vergangenen und zukünftig geplanten Aktivitäten der Abteilungen und des Hauptvorstands berichtet.

Wir freuen uns auf regen Besuch und weisen auf die Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Coronaregeln hin.

Mit freundlichen Grüßen

TuS Ennepetal 1911 e.V.
Michael Peiniger
(Vorsitzender)“

KEINE WEITERE SPENDENANNAHME –
Sammelaktion des TuS voller Erfolg!

Die spontane Sammelaktion des TuS für geflüchtete Menschen aus der Ukraine war ein voller Erfolg! Innerhalb von wenigen Tagen kamen über 170 Europaletten an Hilfsgütern zusammen, die mittlerweile zum Großteil nach Polen geliefert wurden. „Wir vom TuS bedanken uns sehr herzlich bei allen, die zum Gelingen dieser großartigen Aktion beigetragen haben“, sagt TuS-Vorsitzender Michael Peiniger. Allerdings: Der TuS und seine ehrenamtlichen Helfer sind dabei auch an ihre Grenzen gestoßen. Mit Blick nach vorne plant der TuS eine Neujustierung seiner Ukraine-Hilfe.

Künftige Aktionen gezielt nach Bedarf

„Massen-Transporte von breit gefächerten Hilfsgütern wollen wir den professionellen Hilfsorganisationen überlassen. Kleinere Transporte, z.B. für den medizinischen Bedarf, planen wir beim TuS aber auch zukünftig“, so Peiniger. Zudem soll es auch Kooperationen mit anderen Institutionen geben, um die Kräfte zu bündeln. Und: „Wir werden uns im Austausch mit der Stadt gezielt um Menschen aus der Ukraine kümmern, die bei uns in der Region ankommen“, erklärt Michael Peiniger. Dafür soll auch mit Ukrainern Kontakt aufgenommen werden, die schon länger bei uns leben.

TuS eröffnet Spendenkonto

Für alle diese Aktivitäten würde der TuS auch gerne Geldspenden annehmen – das ist bisher allerdings steuerrechtlich nicht ohne Weiteres möglich. Doch auch hier tut sich was, wie Angelika Peiniger berichtet: „Wir eröffnen aktuell ein Spendenkonto und stehen mit dem Finanzamt in Kontakt, damit der TuS künftig auch Spendenquittungen für diesen besonderen Zweck ausstellen darf. Das ist bisher als reiner Sportverein nicht gegeben.“

Vor Ort ein Bild machen

Angelika und Michael Peiniger sind unterdessen seit dem frühen Morgen selbst unterwegs nach Ost-Polen. Auch sie haben noch Hilfsgüter dabei. „Viel wichtiger ist uns aber, uns selbst vor Ort ein Bild machen zu können. Wir wollen sehen, was künftig Sinn macht.“ (msc)

UPDATE: Weniger Kleidung benötigt – dafür Hygieneartikel, Reis, Mehl, Nudeln, Kaffee
Sammelaktion für Geflüchtete aus der Ukraine

UPDATE vom 01.03., 07:00 Uhr
Besonders benötigt werden außerdem Reis, Mehl, Nudeln und Kaffee!

UPDATE vom 28.02., 18:00 Uhr
Heute Nachmittag erreichte uns aus Polen die Nachricht, dass es aktuell weniger an Kleidung und Schuhen mangelt – davon ist in dem betroffenen Gebiet für den Moment ausreichend vorhanden. Allerdings fehlt es ganz massiv an Hygiene- und Drogerieartikeln. Auch Kinderspielzeug ist Mangelware. Insofern freut sich der TuS hier auf zahlreiche Spenden!


Die Ereignisse in der Ukraine sorgen weltweit für Bestürzung und Betroffenheit. Es macht auch uns beim TuS Ennepetal traurig, dass Tausende Menschen ihre Heimat verlassen müssen, um einem Krieg – mitten in Europa – zu entkommen. Als Verein, der seit Jahrzehnten für Völkerverständigung steht und diese Werte auch stets vorleben will, sehen wir uns nun in der Verantwortung, aktiv zu werden.

Rado Dorsch mit Hilferuf aus Polen

Unser ehemaliger Torjäger Rado Dorsch (vormals: Radek Dorszewski) lebt mittlerweile wieder in seiner Heimat Polen, genauer gesagt in Elk (zu Deutsch: Lyck) in Masuren. Von dort erreicht uns nun seine Bitte um Hilfe. Denn in der Region im historischen Ostpreußen kommen derzeit täglich Flüchtlinge aus der Ukraine an – vor allem Frauen und Kinder. Diese Menschen haben alles hinter sich gelassen, um vor dem Kriegstreiben in ihrer ukrainischen Heimat zu fliehen. Nur mit wenigen Habseligkeiten machen sich viele Flüchtlinge auf den Weg ins Ausland. Und genau hier wollen wir, zusammen mit unserem ehemaligen Stürmer Rado Dorsch, helfen. Dabei geht es in erster Linie nicht um finanzielle Zuwendungen. Benötigt werden vor allem Dinge des alltäglichen Bedarfs: Von Shampoo, Seife und Frauenhygieneartikeln bis hin zu Kinderkleidung oder Spielzeug.

Spendenannahme täglich vor- und nachmittags

Der TuS Ennepetal hat deshalb eine Sammelaktion organisiert. Im Vereinsheim am Bremenstadion werden die Sachspenden in Empfang genommen und schnellstmöglich nach Polen weitergeleitet. Die Spenden können in dieser Woche von Dienstag bis Freitag, jeweils in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr zum Vereinsheim gebracht werden. Von dort werden die Sachspenden von Helfern aus Polen – organisiert durch unseren Freund Rado Dorsch – abgeholt und in der Zielregion unter den ukrainischen Flüchtlingen verteilt.

Für uns wäre es hierbei sehr hilfreich, wenn die Sachen in Kartons verpackt bei uns abgegeben würden, auf denen außen in Stichworten der Inhalt verzeichnet ist!

Wir hoffen, den Flüchtlingen damit ein wenig helfen zu können – und setzen darauf, dass uns möglichst viele Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis dabei unterstützen. Dafür bitten wir auch um Ihre Hilfe, indem Sie auf unsere Aktion aufmerksam machen und uns medial dabei unterstützen. Dafür schon einmal vielen Dank. Gemeinsam können wir viel bewegen! (msc)

Am dringendsten benötigt werden aktuell:
Zahnpasta, Decken, Multivitamine, Handtücher, Bandagen, Kosmetika, Badezusätze, Hygieneartikel für Frauen, Shampoo, Windeln, Seife, Babynahrung, Spielzeuge für kleine Kinder, Spielzeuge für Kinder bis 16 Jahre, Socken, Kleider, Unterwäsche, Hosen, Jacken (bei Kleidung sowohl für Frauen, als auch für Kinder).

Ab Juli neuer TuS-Trainer:
Das ist Dragan Petkovic

Seit Anfang der Woche steht fest, wer ab Sommer das Oberligateam des TuS trainieren wird: Dragan Petkovic, 35 Jahre, aus Iserlohn. Bei Instagram ist er ein heimlicher Star; erklärt 53.000 Followern auf seinem Kanal „Trainerwissen“ den Fußball. Aber was für ein Mensch steckt dahinter? Was ist seine Idee von Fußball? Und wieviel Privatleben bleibt ihm, wenn er sich auch in der virtuellen Welt dem Sport verschrien hat?

Familienvater, Logistikleiter – und fußballverrückt

Dragan Petkovic ist zweifacher Familienvater und leitet die Produktionslogistik bei einem Iserlohner Automobilzulieferer. Der Fußball nimmt daneben die wohl zentralste Position in seinem Leben ein. „Ich bin mit meiner Frau seit der Abiturzeit zusammen; sie hat mich als Fußballer kennengelernt. Wir haben immer das beste draus gemacht – und ich bin ihr nach wie vor sehr dankbar, dass sie mir sehr oft den Rücken freihält.“ Zuletzt war Petkovic 16 Jahre bei Borussia Dröschede aktiv – als Spieler, Spielertrainer und Trainer im Nachwuchs- und Seniorenbereich. Mit der Borussia schaffte er 2020 den Aufstieg in die Westfalenliga. Allerdings: „Zuletzt lief es dann sportlich nicht so gut. Da musste ich die Reißleine ziehen, weil ich auch keine Besserung gesehen habe.“ Das war im Dezember 2021. Dass er schon zwei Monate später eine neue Aufgabe hat, überrascht auch ihn: „Ich war erstaunt, wie schnell das jetzt ging“, gibt er zu. Zwar hatte er schon Anfang des Jahres erste Anfragen aus der Westfalenliga, die kamen aber nicht infrage: „Ich wollte mich verbessern, deshalb habe ich da abgesagt. Aber dann kam das Interesse aus Ennepetal – das war gut und passend, sodass ich nicht lange überlegen musste.“

Neue Liga, neuer Verein – „da verspreche ich mir einiges von“

Klar, die Oberliga, der TuS und sein Umfeld sind für Petkovic Neuland, aber das dürfte keine großen Probleme verursachen: „Ich kenne den einen oder anderen Spieler schon etwas länger und habe mich mit denen ausgetauscht. Und auch in den ersten Gesprächen mit dem Vorstand hat schon vieles zusammengepasst.“ Dabei hat ihm vor allem die Atmosphäre rund ums Bremenstadion imponiert: „Der TuS ist ein sehr familiärer Verein; das Zwischenmenschliche passt. Die Kollegen aus dem Vorstand machen einen sehr guten Eindruck auf mich und auch die Spieler, mit denen ich mich bisher ausgetauscht habe, haben mich sehr positiv gestimmt. Auch innerhalb der Mannschaft kommen alle miteinander klar. Da verspreche ich mir einiges von.“ Sportlich will Dragan Petkovic in Ennepetal den nächsten Schritt gehen: „Die Qualität ist in der Oberliga um einiges höher, als in der Westfalenliga. Ich freue mich auf sehr gute Spieler, die ich da unter meinen Fittichen haben werde. Und die will ich weiter verbessern – sowohl neben, als auch auf dem Feld.“ Wo er dabei ansetzen wird, da will Petkovic sich noch nicht festlegen: „Ich habe mir die Mannschaft im Pokal in Berchum angeschaut. Da habe ich durchaus gute Ansätze gesehen – und einige schlechte auch. Das möchte ich aber gar nicht weiter beurteilen, weil das ja kein ganz normales Spiel war – erstmal möchte ich mir noch einige Spiele angucken.“

Petkovic steht für Disziplin und Offensivfußball

Beim TuS – insbesondere im Team der Oberligamannschaft – ist die Neugier freilich groß. Was für ein Trainertyp wird da künftig an der Seitenlinie stehen? Dragan Petkovic beschreibt sich selbst als „Verfechter von Disziplin.“ Die Spieler müssen deshalb aber keinen zweiten Felix Magath befürchten: „Bei mir sollen alle viel Spaß haben; sowohl auf, als auch neben dem Platz. Ich fordere aber eine gewisse Einstellung zum Fußball. Ich fordere, dass jeder während des Trainings voll fokussiert arbeitet.“ Zuschauer und Fans des TuS dürfen sich auf einen hoffentlich erfolgreichen Offensivfußball freuen: „Spielerisch bevorzuge ich Ballbesitz-Fußball. Ich will im Spiel gegen den Ball hoch attackieren und bin ein Freund des schnellen Umschaltspiels. Ich versuche den Matchplan des Gegners zu lesen und diesem dann mit eigenen Varianten das Leben schwerzumachen.“ Dragan Petkovic wird in den kommenden Wochen sicherlich mehrfach auf der Tribüne des Bremenstadions anzutreffen sein. Bis es für ihn im Juli so richtig losgeht ist aber auch klar: „Ich werde jetzt erstmal die Zeit mit den Kindern ausgiebig genießen und auskosten!“ (msc)

„Werde mit sehr viel Demut und Dankbarkeit gehen“ –
Thamm verlässt den TuS im Sommer

Die Nachricht kommt überraschend – zumindest nach außen hin: Alexander Thamm wird sein Traineramt beim TuS Ennepetal nach dieser Saison aufgeben. Doch vereinsintern ist diese Entscheidung sehr gefasst aufgenommen worden – denn der Aufwand, den Thamm in den vergangenen Jahren auf sich genommen hat, war immens.

Wohnort am Niederrhein – Riedel: „Da geht auch Lebensqualität verloren“

Seit 2018 steht Alex Thamm beim TuS Ennepetal an der Seitenlinie. Die Kilometer, die er in dieser Zeit alljährlich allein für den Fußball gefahren ist, dürften im fünfstelligen Bereich liegen. „Das hat in den vergangenen Jahren nie eine große Rolle gespielt. Aber irgendwann tritt dann doch ein gewisser Abnutzungseffekt ein – das merkt man dann auch“, erklärt Thamm. Und Thomas Riedel, der sportliche Leiter des TuS, ergänzt: „Das ist natürlich auch Lebensqualität, die da verloren geht. Deshalb kann und muss man diese Entscheidung absolut akzeptieren und nachvollziehen.“

Für die Zukunft noch keine konkreten Vorstellungen

Und Riedel ist dankbar, dass Alex Thamm sich den Januar ausgesucht hat, um seine Entscheidung bekanntzugeben: „Das ist auch für uns der absolut beste Zeitpunkt! So haben auch wir noch Zeit genug, um uns umzuschauen.“ Selbiges gilt auch für den Trainer, der für seine sportliche Zukunft noch keine konkreten Vorstellungen hat: „Ich bin jetzt nicht darauf fixiert, am 01.07. direkt was Neues zu haben. Es ist auch für mich eine neue Situation. Ich bin jetzt auf dem Markt und werde gucken, was da so kommt – aber ich starre dabei nicht jede Minute auf mein Handy. Vielleicht werde ich auch erstmal nichts mit Fußball zu tun haben – das wäre dann auch in Ordnung.“

Gegenseitige Hochachtung und Respekt

In Ordnung vielleicht – aber in jedem Falle sehr schade, denn Alex Thamm lebt den Fußball und ist dabei ein absolut vorbildlicher Sportler, weshalb man ihn beim TuS auch vermissen wird: „Die Zusammenarbeit war und ist hervorragend“, betont Thomas Riedel. „Da können wir uns nur für bedanken! Alex passt einfach perfekt zu uns; sowohl von seiner sportlichen Einstellung, als auch vom Typ her. Da geht man natürlich mit einem weinenden Auge auseinander.“ Und diese Hochachtung beruht auf Gegenseitigkeit, wie Thamm betont: „Ich werde mit sehr viel Demut und Dankbarkeit gehen. Denn ich werde nie vergessen, wie Thomas mich vor vier Jahren angerufen hat. Ich hatte damals gerade ein Jahr in der Landesliga trainiert und nichts weiter vorzuweisen. Insofern werde ich nie vergessen, dass der TuS mir diese Chance gegeben hat.“

Suche nach einen Nachfolger im Laufe der Rückrunde

Aber bis zum endgültigen Abschied ist es noch ein paar Monate hin. Und in dieser Zeit soll noch viel passieren: „Wir werden nochmal richtig Gas geben, denn wir brauchen noch Punkte! Immerhin wollen wir im Sommer einen ganz, ganz schönen Abschied feiern“, gibt Thamm die Richtung vor. Und dann blickt er direkt noch ein Stückchen weiter in die Zukunft – und auf einen möglichen Nachfolger: „Wenn es darum geht, einen neuen Trainer zu finden, wird sicherlich auch die Mannschaft ein Stück weit einbezogen. Und ich bin sicher, dass Thomas Riedel definitiv einen adäquaten Ersatz finden wird.“ Doch da möchte sich der Angesprochene bewusst nicht drängen lassen: „Es gibt noch keinen Kandidaten – da lassen wir uns auch Zeit. Wir wollen uns jetzt erstmal konzentriert auf die Rückserie vorbereiten. Und ich hoffe, dass die Mannschaft Thammi in dieser Zeit nochmal ein schönes Abschiedsgeschenk bereitet.“

„Thammi“ mag es etwas milder…

Man geht also in absoluter Freundschaft auseinander. Nur eine Sache wird Alex Thamm sicherlich nicht vermissen: „Ich habe mich nie daran gewöhnt, in Düsseldorf bei sieben Grad und Sonne in mein Auto ein- und in Ennepetal bei drei Grad und Schnee wieder auszusteigen…“ (msc)

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