Kurve zeigt für den TuS weiter nach unten

11.04.2019
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Steht mit leeren Händen da: TuS-Trainer Alexander Thamm (Foto: Fabian Vogel / Westfalenpost)

Gemeckere, Gemotze und Geschrei beim Fußball-Oberligaspiel zwischen dem TuS Ennepetal und der U23 des SC Paderborn, das 1:3 (0:3) endet. Thomas Riedel schreit zum Beispiel: „Zwölf Sekunden“, er spielt darauf an, dass der Paderborner Torwart den Ball zu lange festhält. Alexander Thamm agiert lautstark am Seitenrand. Auf dem Platz beschweren sich Abdulah El Youbari und Oluremi Martins Williams und werden in Hälfte eins verwarnt. Mal hebt der Linienrichter die Fahne, mal pfeift der Schiedsrichter nicht, mal fordert der TuS Elfmeter. Auch Zuschauer lachen höhnisch. Das Gespann wirkt oft unglücklich.

Die Diskussionen begannen früh in der vierten Minute. Ein langer Ball des SC fliegt in den TuS-Sechszehner. Dosedal steigt zum Kopfball, verfehlt den Ball und bringt seinen Gegner zu Fall – Elfmeter. Dann Gemeckere. Den fälligen Strafstoß verwandelt Sergio Gucciardo (5.). Später wieder ein langer Ball vom SCP in den Strafraum, der wird quergelegt, Felix Herzenbruch schiebt vor der Torlinie ein – 0:2. Bei dem 0:3 ist TuS-Torwart Marvin Weusthoff Hauptakteur, der einen Schuss abprallen lässt, den Gucciardo im Tor unterbringt. Beide Mannschaften haben Chancen, der TuS baut meistens kontrolliert auf, Paderborn kontert oft. Es wirkt nicht wie ein 0:3. Dass es trotzdem so steht, liegt an den Fehlern von Ennepetal.

Nach den Seitenwechsel wieder Gemeckere. Flanke Paderborn, der Ball geht an den angelegten Arm, ein SC-Spieler reklamiert Hand. Bei dem TuS stößt das auf Unverständnis. Das 1:3 durch Zeki Tunc (63.) für den TuS ist nur noch Ergebniskosmetik. Und schließlich wieder Unverständnis. Nach einem Geschubse zwischen zwei Spielern wird nur der TuS-Spieler verwarnt.



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis
Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.
Autor: Heinz-G. Lützenberger
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