Kreispokal: TuS muss bis zum letzten Elfmeter zittern

05.08.2020
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Mussten lange kämpfen. Der TuS Ennepetal (in blau) tut sich im Pokal-Viertelfinale schwer. (Foto: Fabian Sommer)

Sie mussten lange kämpfen, aber am Ende ist die Freude groß beim TuS Ennepetal: Der Oberligist steht im Pokal-Halbfinale.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den TuS Ennepetal, aber am Ende konnte die Mannschaft von Alexander Thamm jubeln. Der Fußball-Oberligist setzte sich im Viertelfinale des Kreispokals im Elfmeterschießen mit 8:7 (1:0) gegen den SC Berchum/Garenfeld durch.

Dabei war der gastgebende Landesligist in der ersten Halbzeit noch die aktivere Mannschaft und ging motiviert in jeden Zweikampf. Dennoch waren es die Ennepetaler, die durch Moritz Müller in der 44. Minute in Führung gehen konnten. Und das gab Aufwind für den zweiten Durchgang.

Deutlich agiler arbeiteten die TuS-Spieler nach vorne und störten die Abwehr der Gastgeber früh. Aber die zwei Klassen tiefer spielenden Hausherren gaben sich trotz Rückstand nicht auf – und wurden belohnt. Dustin Röhrig glich in der 63. Minuten aus. Wenig später nutzte Hendrik Brauer die Lücken in der Abwehr des Sportclubs und brachte die Ennepetaler erneut in Führung (74.). Doch wieder glich Röhring aus (77.).

Kein Sieger nach 90 Minuten

Schiedsrichter Alessandro Cordi pfiff pünktlich ab und so ging es ins Elfmeterschießen. Und auch hier behielten die Gäste die Nerven. Lediglich Abdulah El Youbari verschoss. Robin Gallus, Nils Nettersheim, Hendrik Brauer, Moritz Müller, Florian Gerding und Cedric Hupka trafen. „Ich entschuldige mich für keinen Sieg. Auch wenn Garenfeld sich vielleicht über mehr Ballbesitz freuen kann, ging es uns am Ende nur um das Ergebnis“, ist TuS-Trainer Alexander Thamm zufrieden.



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

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