Jörg Behnert wird neuer Trainer beim TuS

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11.04.2017
msc
Oberliga
Jörg Behnert ist der neue Mann an der Seitenlinie

Der TuS Ennepetal hat für die kommende Saison einen neuen Trainer verpflichtet. Jörg Behnert wird dann für die Oberligamannschaft verantwortlich sein. Und er freut sich schon auf diese Aufgabe: „Den TuS finde ich hochspannend!“

„Von der Kreisliga bis zum Finale um die Deutsche Meisterschaft alles erlebt“

Behnert hat sich vor allem im Nachwuchsbereich einen Namen gemacht. Zuletzt war der A-Lizenz-Inhaber an der Seite von Frank Fahrenhorst für den FC Schalke 04 aktiv, davor hat er unter anderem bei Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, dem VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09 gearbeitet. Jetzt also der TuS – und hier nicht ein Jugendteam, sondern eine Oberligamannschaft. „Ich glaube, die Jugend ist für mich sozusagen abgearbeitet. Das war ein großes Kapitel in meinem Leben. Hier habe ich von der Kreisliga bis zum Finale um die Deutsche Meisterschaft alles erlebt“, so der 45-Jährige, der zwischendurch auch schon ein Jahr die erste Mannschaft seines Heimatvereins TuS Heven in der Oberliga Westfalen trainiert hat.

Behnert sieht Potential in Mannschaft und Umfeld

Die Entscheidung für den TuS Ennepetal fiel Jörg Behnert nicht schwer: „Gerade den höheren Amateurbereich finde ich mega spannend! Das ist noch der Fußball, der mich begeistert: Bratwurst, Holzbänke und Leute, die laut schreien. Und das bei einem Verein, dessen Ausstrahlung einfach passt. Hier herrscht noch eine familiäre, enge Atmosphäre – und trotzdem gibt es gute Möglichkeiten in der sportlichen Entwicklung. Da muss man sich nur die Mannschaft und das Bremenstadion angucken. Da habe ich riesigen Spaß dran!“

Riedel: „Wir sind von Jörg zu 100 Prozent überzeugt!“

Auch beim TuS ist man überzeugt, mit Jörg Behnert den passenden Nachfolger für Imre Renji gefunden zu haben, der den Verein nach vier Jahren verlassen wird: „Als der Name Behnert fiel, habe ich sofort gedacht ‚das könnte klappen‘“, erklärt der sportliche Leiter Thomas Riedel. „Ich hatte bis dahin nur Gutes gehört. Auch die Philosophie hat gepasst. Und nach unserem ersten Gespräch haben wir direkt gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen.“ So hat der TuS gar nicht erst den Kontakt zu potentiellen anderen Kandidaten gesucht: „Wir sind von Jörg zu 100 Prozent überzeugt!“

Enge Zusammenarbeit mit Riedel – auch Kontakt zu Fans wichtig

Auch wenn die eigentliche Arbeit für Jörg Behnert erst zur kommenden Saison beginnt: Er wird sich schon jetzt mit der Mannschaft und dem Umfeld vertraut machen. „Ich werde ganz genau gucken, wie ich meine Idee vom Fußball hier umsetzen kann und an welchen Schrauben dafür unter Umständen noch gedreht werden muss. Dabei werde ich natürlich ganz eng mit Thomas Riedel zusammenarbeiten – denn wer kennt die Liga schon besser, als er?“ Eine Sache ist ihm dabei offensichtlich besonders wichtig: „Ich bin kein Freund davon, Fußball ausschließlich in Systeme und taktische Vorgaben zu pressen. Die entscheidenden Momente entstehen in der Arbeit mit den Menschen.“ Die Fans und Freunde des TuS dürfen sich somit auch sicher sein: „Nach dem Spiel werde ich auch gerne im Vereinsheim eine Cola mit den Leuten trinken.“ (msc)