Für Ennepetal geht’s wieder ins Siegerland

26.10.2019
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Im Westfalenpokal – hier Patrik Flender (rotes Trikot) gegen Oluremi Williams – gewinnt Ennepetal mit 2:0 bei Kaan-Marienborn. (Foto: Westfalenpost)

Anfang August im Westfalenpokal, jetzt in der Meisterschaft: TuS Ennepetal tritt beim 1. FC Kaan-Marienborn an.

Da war doch was? Es ist fast drei Monate her, als diese Partie bereits in Szene ging. In der ersten Runde um den Westfalenpokal standen sich die Fußball-Oberligisten 1. FC Kaan-Marienborn und TuS Ennepetal im Breitenbach gegenüber. Ennepetal gewann mit 2:0 durch die Treffer von Florian Gering und Ibrahim Lahchaychi. Ein Ergebnis, welches sich die Klutertstädter erneut wünschen. Welches die Gastgeber gerne verhindern würden. Wenngleich Käner-Trainer Tobias Wurm meint, dass seine Mannschaft als Underdog in diese Partie gehen werde.

Zwölf Plätze und zehn Punkte besser

„Wir sind bereit, die Favoritenrolle anzunehmen“, so Ennepetals Trainer Alexander Thamm. Angesichts des Sieges im Westfalenpokal und angesichts der Tabellensituation wäre es anders auch nicht möglich. Immerhin sind zwölf Plätze und zehn Punkte zwischen beiden Mannschaften. Überdies spricht die personelle Situation für die Ennepetaler. Denn Thamm kann wieder auf die Urlauber Christian Hausmann und Philip Breilmann zurück greifen. Marvin Matten war krank, ist wieder ins Training eingestiegen. Definitiv fehlen werden Stefan Siepmann, der langsam wieder ins Training eingestiegen ist. Und Tim Salzmann kommt erst am Samstag aus seinem Urlaub zurück, wird ebenfalls keine Option für das Spiel im Siegerland sein.

Dagegen haben die Gastgeber einige personelle Sorgen. Nino Saka und Kisolo Deo Biskup haben sich jeweils einen Muskelfaserriss zugezogen, werden nicht zum Kader stoßen können. Armin Pjetrovic muss seine Ampelkarte absitzen, die er zuletzt beim 0:2 in Rheine kassiert hat. „Keine Frage, dass dies wichtige Spieler für die Käner sind“, weiß Alexander Thamm. „Allerdings haben sie trotz der Niederlage in Rheine mit großem Willen und Einsatz gespielt. Das kann uns schon gefährlich werden, da müssen wir aufpassen.“

Kaan will befreit aufspielen

Das passt auch zur Aussage von Tobias Wurm, der die sonntägliche Begegnung als schwierige Aufgabe ansieht. „In der aktuellen Situation sehe ich uns auch im Heimspiel keinesfalls in der Favoritenrolle. Vielleicht ist es aber ganz gut, dass wir als Underdog in dieses Spiel gehen. Dann haben die Spieler den Kopf vielleicht wieder etwas freier. Ich erwarte, dass die Jungs bereit sind, am Sonntag alles rauszuhauen.“

Am vergangenen Spieltag gegen Rhynern fehlte Wilfried Sarr. Der ehemalige Dritt-Liga-Spieler, der vor wenigen Wochen erst zum Ennepetaler Lager dazu gestoßen war, hatte seine Verletzung am Sprunggelenkt noch nicht überwunden. Bislang hatte es noch nicht gereicht, um eine komplette Begegnung durchzuspielen. Unklar ist, ob der Defensivspieler am Sonntag beim Gastspiel in Kaan-Marienborn dabei sein wird. Überhaupt lässt Trainer Alexander Thamm die Personalien offen. Wenigstens bis nach dem Abschlusstraining am Freitagabend, meist entscheidet er sich im Laufe des Samstages – zusammen mit seinem Trainer-Team.

Einsatz von Sarr noch unklar

Wilfried Sarr jedenfalls scheint angekommen in seiner neuen sportlichen Heimat rund ums Bremenstadion. So ist es aus Kreisen des TuS Ennepetal jedenfalls zu hören. „Ich freue mich sehr, dass ich hier die Möglichkeit habe, weiter Spielpraxis zu sammeln“, so Sarr. „Die Oberliga Westfalen hat mit ihren zahlreichen Traditionsklubs absolut ihren Reiz. Und dem TuS Ennepetal möchte ich gerne helfen, mit dieser jungen Mannschaft eine gute Rolle in der Liga zu spielen.“



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

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