Ennepetal will ein positives Gefühl

14.12.2018
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Auf dem Weg zur ersten Niederlage (vor dem 0:1 gegen RW Ahlen am vergangenen Sonntag) nach zehn Spielen: Diese will der TuS Ennepetal morgen als Drittplatzierter gegen den Vierten Westfalia Rhynern wieder wett machen. (Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de)

Niederlage gegen Ahlen wieder wett machen. Mit letztem Spiel vor Winterpause gegen Rhynern beginnt die Rückrunde. Hinspiel 3:2 gewonnen.

Vor dem Start in die neue Saison der Fußball-Oberliga – mit teil-erneuertem Personal, mit neuem Trainer – hatte der TuS Ennepetal vor dem Gastspiel in Rhynern eine deutlich negative Bilanz. Sieben Niederlagen, ein Remis. Die Gesamtbilanz ist zwar nur etwas besser geworden, da es im Hinspiel bei der favorisierten Westfalia den ersten Oberliga-Sieg im direkten Duell gab. Wenn am Sonntag mit dem letzten Spiel des Kalenderjahres die Rückrunde beginnt, hat keiner im Ennepetaler Lager etwas dagegen, wenn der zweite dreifache Punktegewinn hinzu käme.

Rhynern zwei Punkte schlechter

Wie im Hinspiel wird es ein hartes Brett, welches die Ennepetaler zu bearbeiten haben. Denn der ehemalige Regionalligist ist ein schwer zu bespielender Gegner. Rhynern, der Regionalliga-Absteiger, rangiert nur einen Platz und zwei Punkte hinter den Ennepetalern, ist nach wie vor ambitioniert, will nach oben. Das werden die Gastgeber zu spüren bekommen.

Überdies wird es nicht passieren, dass selbst im Unterbewusstsein der Gast die Ennepetaler unterschätzen wird. „Wir sind seinerzeit mit einer durchwachsenen Vorbereitung in die Saison gestartet, Rhynern mit einer guten. So war Rhynern favorisiert und wir konnten als Außenseiter die Punkte holen“, so TuS-Trainer Alexander Thamm rückblickend auf den 3:2-Sieg seiner Jungs. „Das wird jetzt anders sein, Rhynern wird sich sicher anders auf das Spiel vorbereiten.“

Vor dem Spiel stehen beide Mannschaften unter dem „positiven Druck“, wie es Thamm formuliert, nicht mit einem schlechten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Dabei dürfte der Duck bei den Gästen größer sein. Sie hatten zuletzt zwei Spitzenspiele, diese gegen FC Schalke 04 II (0:3) und TuS Haltern (1:3) verloren. Das dritte Spitzenspiel in Folge könne die dritte Niederlage in Serie bedeuten.

Mermer: Schulter ausgekugelt

Ennepetal will dazu beitragen, hatte allerdings zuletzt nach zehn Spielen ohne Niederlage in Folge gegen Ahlen verloren. Ennepetal will vermeiden, mit zwei Niederlagen in Folge in die Winterpause zu gehen. „Außerdem könnten wir uns mit einem Sieg einen Vorsprung von fünf Punkten auf den vierten Platz verschaffen, mit 37 Punkten in die Winterpause gehen“, so Alexander Thamm.

Für dieses Unterfangen stehen Thamm fast alle Spieler zur Verfügung – man muss halt noch das letzte Training im Jahr 2018 abwarten, am gestrigen Freitagabend. Sicher ist, dass der dauerverletzte Abdulah El Youbari nicht dabei sein wird. Ebenso Botan Mermer, der im Laufe der Woche im Training eine Schulter ausgekugelt hat. Weitere Personalien können sich wie an jedem Wochenende kurzfristig ergeben.



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Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis
Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.
Autor: Heinz-G. Lützenberger
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