Ennepetal hat Zweier-Schnitt sicher

08.12.2018
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Traf gegen Holzwickede: Ibrahim Lahchaychi (Foto: Marinko Prša / Westfalenpost)

Am Sonntag kommt RW Ahlen. Bollmann und El Youbari fehlen. Trainer Thamm unterstreicht, wie wichtig jeder Spieler im Kader ist.

Es sei ein Traum des Trainers, in der Fußball-Oberliga einen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel zu erlangen. So bei Alexander Thamm, Trainer des TuS Ennepetal. Bei bisher 16 Spielen und 34 Punkten sind die Klutertstädter besser – sind es auch nach dem Spiel gegen RW Ahlen, egal wie dieses am Sonntag im Bremenstadion ausgehen wird.

Hohe Trainings-Beteiligung

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sich die Spieler auf diese vermeintlichen Lorbeeren ausruhen. Im Gegenteil. Thamm weiß vom Training zu berichten, dass alle Spieler sich voll ins zeug legen, heiß und noch lange nicht satt sind. „Bis auf den verletzten Abdulah El Youbari waren alle beim Training“, so der Ennepetaler Trainer. „23 Mann; das ist ein tolles Arbeiten für uns Trainer.“ Zumal auch die sogenannten Reservisten nicht wirklich murren. Sie wissen, dass sie wichtig für die Mannschaft ist, dass sie sich jederzeit empfehlen können. Eingewechselte Spieler können entscheidend sein – was Ibrahim Lahchaychi vor drei Wochen eindrucksvoll gezeigt hat. Er kam gegen Neuling Holzwickeder SC ins Spiel, und mit der ersten Ballberührung nach wenigen Sekunden sorgte er mit einem Hammer-Tor für die 1:0-Führung beim 2:1 (0:0)-Sieg.

Thamm gibt auch allen Spieler die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Beispielsweise beim jüngsten Pokalspiel, als mit Siepmann und Gerding nur zwei Spieler in der Anfangs-Formation standen, die zuletzt in Gütersloh erfolgreich war.

Gütersloh-Protest eingegangen

Apropos Gütersloh: Thomas Riedel, Sportlicher Leiter des TuS Ennepetal, hat unter der Woche die Mannschaft darüber informiert, dass der FC Gütersloh tatsächlich den Protest eingelegt hat. Grund war, dass der des Feldes verwiesen FCG-Spieler Beuckmann noch nicht den Platz verlassen hatte, als TuS-Keeper Weusthoff in der zweiten Minute der Nachspielzeit erst einen Strafstoß verschoss, dann per Nachschuss zum Tor des Tages traf. „Das ist für mich und die Spieler kein Thema. Denn das können wir nicht beeinflussen, das entscheiden andere“, so Thamm.

Daher gilt mehr die Konzentration auf die Begegnung am Sonntag gegen RW Ahlen. Eine Mannschaft, die stets ambitioniert in die Spielzeiten geht. Doch auch diesmal rannte der ehemalige Regionalligist den eigenen Ansprüchen hinterher. „Aber Ahlen hat sich gefangen, ist eine enorm starke Mannschaft“, weiß Thamm.

Außergewöhnliche Spieler wie Kara, Mützel und Yilmaz prägen das Spiel der Westfalen. Überdies haben die sonntäglichen Gäste mit Onucka einen „Bullen im Sturm, der dahin geht, wo es weh tut“, weiß Thamm. Schwere Arbeit kommt auf die Ennepetaler Innenverteidigung zu – diesmal ohne den gelbrot-gesperrten Bollmann.

Dass Ahlen gute Qualitäten hat, aber auch anfällig sein kann, hat sich beim 2:3 gegen Haltern gezeigt. Ein Sieg war drin, zumal sich Haltern selbst dezimierte. Eickhoff hatte die „Notbremse“ gegen Onucka gezogen. Yilamaz glich per Strafstoß zum 2:2 aus (65.), der Weg war frei, die Partie zu kippen. Doch nur drei Minuten später griff RW-Keeper Bernd Schipmann daneben, Forsmann trifft eiskalt zum Sieg.


Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

Autor: Heinz-G. Lützenberger

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