Ennepetal freut sich auf Erndtebrück

09.08.2019
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Die Fußball-Oberliga 2019/2020 (Foto: Manuela Nossutta Funkegrafik NRW / WP Schwelm)

Am Sonntag geht’s los – für den TuS Ennepetal die achte Saison in Folge in der westfälischen Beletage…

Auf geht’s – für den TuS Ennepetal in die achte Saison der Fußball-Oberliga in Folge. Die zweite für Trainer Alexander Thamm, der im vergangenen Sommer zum Bremenstadion kam. „Endlich geht es los, wir sind hoch motiviert und voller Vorfreude“, sagt er. Eine Aussage, die jeder der 18 Oberliga-Trainer so unterschreiben würde.

Garantiert schneefrei

Die Saisonpremiere, die die Ennepetaler zum TuS Erndtebrück führt, bezeichnet Alexander Thamm als willkommen. „Ich bin froh, dass wir jetzt dort spielen“, sagt er. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Thamm den Platz in Erndtebrück sowohl als Trainer als auch als Spieler nur im Schnee kennen gelernt hat – mit entsprechend abenteuerlichen Hin- und Rückfahrten. „Am Sonntag liegt dort kein Schnee“, sagt der Ennepetaler Trainer – und lacht herzhaft.

Und trotz der widrigen Witterung, der unglaublich kalten Temperaturen (Thamm: „Ich habe die Reservespieler nicht mit nach draußen genommen.“), die es in der vergangenen Saison im Wittgensteiner Land zu ertragen galt, haben die Klutert­städter gute Erinnerungen an den damaligen Kick im Pulverwaldstadion. Zum einen, weil die Begegnung mit 1:0 endete. Nach einem Standard stand Abwehrchef Maik Bollmann an der genau richtigen Stelle. „Danach war die Rückfahrt im Bus legendär“, so Thamm zum anderen. Immerhin sind für die gut 100 Kilometer – mit ganz viel Landstraße – zwei Stunden einzukalkulieren. Mit dem Auto, mit dem Bus dauert es natürlich noch länger.

Maik Bollmann ist auch ein Kandidat für die Startelf am Sonntag. Ebenso die weiteren Defensiv-Strategen in der hinteren Viererkette – Stefan Siepmann ebenfalls innen sowie Florian Gerding und Deniz Yasar auf den Außenbahnen. Doch Alexander Thamm wehrt ab, will oder kann noch nicht Preis geben, wie seine erste Formation der anstehenden Oberliga-Saison aussehen wird. „Klar, man kann sich an den letzten Aufstellungen orientieren“, sagt Thamm. „Aber alle Spieler haben noch genügend Gelegenheiten, sich zu empfehlen. Also: Keiner ist wirklich gesetzt.“ Nur der Einsatz von Nils Nettersheim (Knie-Verletzung) mehr als fraglich ist.

Gesetzt dürfte Keeper Marvin Weusthoff sein, der zuletzt die Kapitänsbinde trug. Ein Wechsel an der Spitze der Mannschaft? Nein, denn Abdulah El Youbari bleibt der Kapitän – nur hatte er zuletzt nicht von Beginn an gespielt. Und dann kommen seine Stellvertreter ins Spiel – das sind entweder Marvin Weusthoff oder Christian Hausmann. „Nein, da haben wir nichts geändert. Ich und wir sind mit dem Gefüge und der Konstellation hoch zufrieden. Das passt“, unterstreicht Thamm.

Übrigens treffen am Sonntag zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlichen Erfolgen der ersten Pokalrunde auf Westfalenebene aufeinander. Ennepetal setzte sich beim gleichklassigen Kaan-Marienborn durch. Erndtebrück startete das Pflichtspiel-Programm mit der 1:5-Klatsche gegen den gleichklassigen SC Wiedenbrück – einschließlich einer weniger ansprechenden Leistung. „Das kann sich auch motivierend für Erndtebrück auswirken“, so Alexander Thamm. „Das muss nicht ein Vorteil für uns sein.“



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis
Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.
Autor: Heinz-G. Lützenberger
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