Ennepetal favorisiert in Erndtebrück

26.10.2018
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Nach längerer Verletzungspause wieder im Oberliga-Kader – Florian Gerding (Foto: MiSch / Westfalenpost)

Doch Trainer Alexander Thamm warnt vor Spielstärke und Schnelligkeit der Siegerländer. Alle Mann außer El Youbari sind an TuS-Bord.

Der TuS Ennepetal kratzt als Tabellendritter in der Fußball-Oberliga an einem Platz, der zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigt; bei einem Punkt Rückstand. Am Sonntag geht es zu einem Regionalliga-Absteiger, zum TuS Erndtebrück. Ein Gastgeber, der als Drittletzter eigenen Ansprüchen hinterher läuft. Somit gehen die Klutertstädter favorisiert die gut 100 Kilometer lange Anreise als Favorit an.

Robuste Spielweise

Doch davon will Trainer Alexander Thamm nichts wissen. Gebetsmühlenartig erläuterte er, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Überdies habe Ennepetal zuletzt gegen Hamm und Sprockhövel durchaus glücklich gewonnen. Erndtebrück hatte es in den beiden jüngsten Spielen mit Liga-Primus Schalke II (1:3) sowie dem Zweiten aus Haltern (0:3) zu tun. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, dass die Leistungen beider Mannschaften an der Tabelle festgemacht wird“, warnt Thamm. „Das wäre ausgesprochen gefährlich für uns.“

Überdies hat es ihm die Spielweise, die Spielanlage der Siegerländer angetan. Die gestandenen Akteure gehen robust zur Sache, sind routiniert und können mit den schnellen Außen gefährliche Konter starten. Insbesondere die beiden Japaner Taira Tomita und Tatsuya Yamazaki genießen großen Respekt bei Alexander Thamm – ebenso der Südkoreaner Yong Myung Oh. „Die Mannschaft besitzt eine hohe Qualität“, unterstreicht er.

Andererseits brauchen sich die Ennepetaler nicht zu verstecken. Haben die Jungs vom Bremenstadion in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen, dass auch in dieser Truppe eine hohe Qualität steckt. Und diese steigert sich, da Thamm wieder alle Mann zur Verfügung hat. Stefan Siepmann ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Auch Florian Gerding, der erste Tests in der Kreisliga-Reserve absolviert hatte, steht wieder im Kader. Einzig Kapitän Abdulah El Youbari muss den Sehnenriss unter der Ferse noch auskurieren.

Es könnte Schnee geben

Somit gehen die Ennepetaler die Reise (Thamm: „Wir sind auf die lange Busfahrt gut vorbereitet.“) mit Respekt, aber selbstbewusst an. Keine Frage ist, das sechste Spiel in Folgen nicht zu verlieren. Die letzte Niederlage resultiert aus dem 1:3 gegen Schalke II im September.

„Wir sind auch auf die Bedingungen vor Ort gut vorbereitet“, so Thamm, der einst selbst als Spieler von Wattenscheid die Fahrt ins Siegerland angetreten ist. „Im Ruhrgebiet war es relativ warm, in Erndtebrück hatten wir plötzlich Schnee“, erinnert sich der Ennepetaler Trainer. Somit gehen die Spieler aus der Klutertstadt davon aus, dass es im Siegerland bis zu vier Grad kälter werden wird. „Wir sind bereit“, so Thamm.

Übrigens wird alsbald ein Eigengewächs spielberechtigt für die Oberliga-Truppe sein. Keeper Aaron Kuhlmann ist vom Bezirksligisten Türkiyemspor Hagen zum Bremenstadion zurück gekehrt, trainiert bereits längere Zeit im Kader der Ersten mit.


Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

Autor: Heinz-G. Lützenberger

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