Ennepetal erkämpft sich Remis

21.10.2019
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Remis auch im Mittelfeld: die beiden Regisseure Robin Gallus (li.) und Robin Ploczicki im direkten Duell. Rechts: Deniz Yasar. (Foto: Marinko Prša / Westfalenpost)

Die beste Abwehr der Liga stand auch in Ennepetal stabil – bis zur 86. Minute, als Dennis Drepper zum 1:1-Endstand traf.

Gegen die beste Abwehr der Fußball-Oberliga hat sich der TuS Ennepetal wie erwartet schwer getan. Am Ende gab es ein 1:1 (0:1) gegen Westfalia Rhynern. Und irgendwie war Ennepetals Trainer Alexander Thamm stolz auf seine Mannschaft, die dem Gegner im elften Spiel das siebte Gegentor beigebracht hatte. Nach der Lesart von Thamm hätten es aber durchaus mehr sein können.

Thamm vermisst drei Elferpfiffe

Thamm zeigte sich zufrieden mit der Punkteteilung. Auch, weil sich seine Spieler schwer getan haben gegen die erwartet stabile Abwehr. Aus zwei Viererketten heraus wusste Rhynern beide Reihen geschickt zu verschieben, die Räume wurden eng. Wenn nötig, gab es hinten gar eine Fünfer- oder Sechser-Kette. Insbesondere im Sturm-Zentrum mühten sich Nils Nettersheim und Dennis Drepper. Immer wieder waren sie anspielbar, immer wieder verteilten sie die Bälle. Doch so richtig zwingend wurden die Situationen kaum. Ibrahim Lahchaychi war zunächst abgemeldet, als er mit Kapitän Abdulah El Youbari die Seiten wechselten, lief das Spiel wieder besser mit ihm.

Dass Standards wichtig sind, wird Alexander Thamm seinen Jungs unter der Woche nochmal eindringlich erläutern. Auch, dass Einwürfe zu den Standards zählen. Und so einer führte zum 0:1-Rückstand. Auch, „wenn der Spieler beim Einwurf im Feld stand“, wie Thamm beobachtet hat. In der Folge jedenfalls gelangte der Ball in den Ennepetaler Strafraum, Bollmann setzte sich gegen Neumann zur Wehr, dieser fiel, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. „Berechtigt“, so Thamm. Westfalia Routinier Kleine ließ sich die Chance nicht nehmen, traf (20.).

Insgesamt zeigte sich der Ennepetaler Trainer verwundert über die Entscheidungen der Schiedsrichter. Gleich drei Strafstöße hat er zugunsten seiner Mannschaft gesehen. „Aber keinen haben wir bekommen“, so Thamm. Andererseits hat er das Foul, das zum Freistoß und zum Ausgleich geführt hat, nicht als Foul gesehen. Wie auch immer: Gallus legt auf, El Youbari hämmert den Ball gen Tor, Gäste-Keeper Eul parierte, kann den Ball aber nicht festhalten. Aus spitzem Winkel drischt Drepper das Leder ins Netz (86.).

Weusthoff am Knie verletzt

Das war der Schlusspunkt – wenngleich Ennepetal durchaus noch alles versuchte, doch noch alle drei Punkte im Bremenstadion zu halten. In einer Partie, in der sich beide Mannschaft auf Augenhöhe trafen, in der sich beide phasenweise neutralisierten. Eine Begegnung, die aus Ennepetaler Sicht früh einen Schock-Moment hatte: Nach zwölf Minute hatte Rhynern eine glasklare Chance. Erst Ploczicki, dann Seber scheitern an TuS-Keeper Marvin Weusthoff. Bei der Rettungsaktion knallte er mit dem Knie gegen den Pfosten: Platzwunde, Prellung. Der Polizist beißt die Zähne zusammen, spielt unter Schmerzen weiter.



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

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