Ennepetal die Überraschung der Liga

11.12.2018
ai
Facebook
Twitter
Google+
http://www.tus-ennepetal.de/ennepetal-die-ueberraschung-der-liga">
Auch Interessant
Eines der Highlight-Spiele in der Vorrunde: Das 5:0 gegen Schermbeck (Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de)

Mannschaft von Trainer Alexander Thamm sensationell Dritter nach der Hinrunde. Dennis Drepper mit sieben Toren erfolgreichster Schütze.

Die Hinrunde ist gespielt in der Fußball-Oberliga. Als Shooting-Star dieser Saison kann der TuS Ennepetal bezeichnet werden. Ein vor der Spielzeit nicht zu erwartender dritter Platz mit 34 Punkten ist erreicht. Mit Reichweite zum Zweiten TuS Haltern. In der Auswärtsbilanz stellen die Schützlinge von Trainer Alexander Thamm gar die zweitbeste Mannschaft. Unerreichbar scheint Tabellenführer FC Schalke 04 II.

Drei Spiele sind ausgefallen

Streng genommen ist die Hinserie noch nicht wirklich beendet, denn die Begegnungen von Hamm gegen Gütersloh, Rheine gegen Gievenbeck und Siegen gegen Brünninghausen sind an den vergangenen beiden Sonntagen der Witterung zum Opfer gefallen und müssen nachgeholt werden. Termine stehen noch nicht fest. Ebenso liegt noch der Protest aus Gütersloh gegen das 0:1 gegen Ennepetal in der Luft.

Dabei waren die Ennepetaler Spieler nach dem letzten Abpfiff der Hinrunde alles andere als in Stimmung, auf das Erreichte glücklich und stolz zu sein. Nach zehn unbesiegten Spielen riss die Serie, Ahlen besiegte Ennepetal mit 1:0. Doch schnell hatte sich vor allem Trainer Thamm gefangen: „Wir sind super zufrieden mit der Hinrunde. Es war keine sehr gut, es war eine hervorragende Hinrunde, die wir gespielt haben.“

Keine Frage, dass Ennepetal sportlich Spitzenwerte zu bieten hat. Auch mit dem siebenfachen Torschützen Dennis Drepper stehen die Klutertstädter gut da. Die Oberliga-Spitze bilden Arif Er (Brünninghausen) und Timo Scherping (Rheine), die jeweils elfmal getroffen haben.

173 Zuschauer pro Heimspiel

Ganz und gar nicht spitze ist der TuS Ennepetal, was die Zuschauerzahlen angeht. Schlappe 1559 Menschen passierten das Eingangstor zum Bremenstadion – macht bei neun Spielen einen Schnitt von 173 pro Spiel und den viertschlechtesten Wert. Sprockhövel begrüßte im Baumhof immerhin 2280 Zuschauer, ist mit einem Schnitt bei neun Partien von 253 pro Spiel um nur drei Plätze besser als Ennepetal. Den Spitzenwert haben hier die SF Siegen inne – bei 4978 in sieben Spielen, macht 711 pro Begegnung.

Am kommenden Sonntag setzt Ennepetal die Saison mit dem Start in die Rückrunde fort – dann kommt Tabellen-Nachbar Westfalia Rhynern ins Bremenstadion.


Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

Autor: Heinz-G. Lützenberger

www.wp.de