Bollmann schießt Ennepetal zum Sieg

29.10.2018
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Klutertstädter klettern durch den 1:0 (0:0)-Sieg beim TuS Erndtebrück auf Aufstiegsplatz zwei. Sechstes Spiel in Folge ohne Niederlage.

Zwei Remis, drei Siege – also zuletzt fünf Spiele in Serie der Fußball-Oberliga blieb der TuS Ennepetal unbesiegt. Am gestrigen Sonntag folgte das 1:0 (0:0) aus Ennepetaler Sicht beim Regionalliga-Absteiger TuS Erndtebrück. Der Ennepetaler Express setzte den erfolgreichen Weg fort, bleibt sechs Spiele in Folge ohne Niederlage, bei vier Siegen in Serie. Eine atemberaubende Bilanz findet ihre Fortsetzung.

Ennepetal ärgster Schalke-Verfolger

Wer hättet das jemals gedacht, dass die Ennepetaler im Laufe der Saison zum ärgsten Verfolger des FC Schalke 04 II, dem Liga-Favoriten, werden würde – allerdings bei neun Punkten Rückstand. Am Sonntag ist dies mit dem Sieg passiert. Denn Haltern verliert in Schermbeck, beim nächsten Gegner der Klutertstädter. Damit hat Ennepetal den nunmehr ehemals Zweiten überholt. Haltern rutscht auf den vierten Platz ab, Rhynern ist nun nach dem Sieg gegen den ASC Dortmund Dritter.

Auf drei Positionen hatte Alexander Thamm die Startelf gegenüber dem Derbysieg gegen Sprockhövel verändert. In die Viererkette kehrten nach ihren Verletzungspausen Stefan Siepmann und Florian Gerding zurück. Mit Maik Bollmann und Deniz Yasar bildeten sie die Viererkette – zunächst. Denn auf dem schmalen Platz kamen die Außen nicht wirklich zur Geltung. Klarer Vorteil für Erndtebrück, die mit ihrer Spielanlage auch das geschehen dominierten. „Wir waren froh, dass wir mit dem 0:0 in die Pause gegangen sind“, so TuS-Trainer Alexander Thamm, der allerdings kurz vor dem Pausenpfiff noch eine Chance von Tim Dosedal sah. Sein Freistoß ging knapp über das Gastgeber-Gehäuse.

Teams neutralisieren sich

Nach der Pause stellte Thamm um, „ich bin mir nicht zu schade, beim Gegner abzukupfern“. Und so formierte er eine Fünfer-Kette, beorderte Christian Hausmann in den defensiven Verbund. Zuvor hatte Hausmann mit Oluremi Williams die Doppel-Sechs gebildet.

Im Mittelfeld dann der dritte „Neue“ mit Simon Rudnik, der zusammen mit Dosedal im Mittelfeld die Fäden zog und versuchte, die beiden Stürmer Nils Nettersheim und Dylan Drepper zu füttern.

Allein, das wollte nicht gelingen. Denn in den zweiten 45 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Aus dem Spiel heraus wusste keine der beiden Formationen gefährliche Chancen zu kreieren. Vielmehr waren es die Standards, die für Gefahr sorgten. Und auch hier hatte Erndtebrück ein leichtes Übergewicht, Ennepetals Keeper Marvin Weusthoff wusste sich das eine oder andere Mal auszuzeichnen.

Alexander Thamm versuchte nach und nach mehr Druck aufzubauen, brachte Agnew, Lahchaychi und Oberlies ins Spiel. Und Connor Agnew war es, der schließlich die Entscheidung vorbereitete. Ein Freistoß aus dem Halbfeld fand in Maik Bollmann den Abnehmer, den erfolgreichen Abnehmer zum Tor des Tages.

Das war eine Minute vor dem regulären Ende. Es dauerte, Erndtebrück erhöhte den Druck, warf alles nach vorne. „Da hatten wir vier bis fünf bange Minuten zu überstehen“, so Thamm. Das ergab Räume. Fast hätte Lahchaychi einen genutzt. Ein Konter hätte fast das 2:0 gebracht, doch der flinke Mittelfeldspieler traf nur die Latte.


Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis

Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.

Autor: Heinz-G. Lützenberger

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