Abdulah El Youbari vor Comeback

08.02.2019
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Zuletzt am 16. September 2018 für den TuS Ennepertal am Ball: Abdulah El Youbari (l.). Am Sonntag kann der Kapitän beim Gastspiel beim ASC Dortmund sein Comeback feiern. (Foto: Marinko Prša / Westfalenpost)

Kapitän zuletzt für TuS Ennepetal im September gegen Schalke II auf dem Feld. Am Sonntag geht es zum ASC Dortmund. Hausmann und Sabic fehlen.

Wir schreiben den 16. September 2018. Die Saison der Fußball-Oberliga geht in den sechsten Spieltag, der TuS Ennepetal verliert gegen Spitzenreiter und haushohen Liga-Favoriten FC Schalke 04 II mit 1:3. Es war das letzte Spiel, in dem Abdulah El Youbari für die Klutertstädter mitwirken konnte. Am Sonntag, wenn es zum ASC Dortmund geht, feiert der beliebte Kapitän, der „verrückte Vogel“, wie ihn Trainer Alexander Thamm nennt, sein Comeback.

Sehnenriss unter der Ferse

Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie im September gegen FC Schalke 04 II musste El Youbari raus. Er humpelte stark. Die Schmerzen unter seinem Fuß stellten sich schließlich als einen Sehnenriss unter der Ferse heraus. Eine lange Leidenszeit mit einigen Rückschlägen begann. Der stets positiv gestimmte Ennepetaler Kapitän ließ sich aber nie unterkriegen. Spätestens in der Winterpause griff er wieder an, hat die Vorbereitung in vollem Umfang mitgemacht.

In der Generalprobe am vergangenen Donnerstag beim Landesligisten SC Obersprockhövel wusste Abdulah El Youbari zu überzeugen und zu bestehen. Er stand in der Startaufstellung, er markierte die 2:0-Führung per Strafstoß beim 2:2 am Schlagbaum, er spielte durch. Somit wird der flinke Stürmer eine Option für die Partie in Aplerbeck. Übrigens traf noch Boton Mermer für Ennepetal – zum 1:0 der Gäste. Für die Gastgeber machten Raffaele Federico und Adrian Wasilewski das 2:2-Endergebnis perfekt.

Damit ist Trainer Alexander Thamm eine große Sorge los – wenngleich er immer wieder betont und betont hat, dass der Kader so breit und gut aufgestellt ist, dass die Jungs sich so klasse reinhauen und so ein starkes Gefüge bilden, dass der Ausfall prima kompensiert werden konnte. Dennoch: Einen El Youbari in der Mannschaft zu haben, kann nie von Nachteil sein. Ansonsten hat Thamm fast alle Spieler zur Verfügung. Christian Hausmann fehlt, er laboriert an einer Knie-Verletzung. Überdies hat sich Mirnes Sabic die Nase gebrochen und steht vorerst nicht zur Verfügung. Dennoch: Der TuS Ennepetal wird mit einer schlagkräftigen Truppe an der Schweizer Allee auflaufen.

Neuer Trainer, neues System

„Wir sind heiß, wir wollen endlich wieder um Punkte spielen“, so Alexander Thamm. Der Trainer freut sich auf ein kurzweiliges, schnelles Spiel. Welches allerdings nicht mehr den Charakter des Hinspiels haben wird. Denn unter Trainer Adrian Alipour, der inzwischen zum Regionalligisten Wuppertaler SV gewechselt ist, stand das Konterspiel eher im Fokus. Mit dem neuen Coach Daniel Sekic agiert Dortmund mehr, will das Heft des Handels in der Hand haben. Das macht den ASC nicht minder gefährlich. Insbesondere Maximilian Podehl und Kevin Brümmer – beide trafen beim 3:0-Sieg der Dortmunder beim Gastspiel beim Spitzenreiter Schalke II im letzten Meisterschaftsspiel des vergangenen Kalenderjahres – genießen besonderen Respekt. „Dazu hat die Innenverteidigung Gardemaß und wird unserer Offensive das Leben schwer machen“, sagt Thamm.



Quelle: Westfalenpost EN-Südkreis
Die Lokalredaktion für den EN-Südkreis mit den neuesten Meldungen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal.
Autor: Heinz-G. Lützenberger
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